Secovlje / Slowenien

 

Secovlje, Salinen

Foto: J. Skok

Secovlje, ein kleiner Ort an der Adriaküste, ist nach seinen Salinen, die im Laufe der Jahrhunderte sehr stark die wirtschaftliche Entwicklung von Piran beeinflusst haben, bekannt. Der natürliche Sumpf, der im Grenzgebiet zwischen Meer und Land entstanden ist, wurde schon im Mittelalter von der Bevölkerung in Salinenfelder umgestaltet. Die Salzgewinnung bleibt auf den 700 ha Salzfeldern auch heute noch ein lebendiger, obwohl nicht so bedeutender Wirtschaftszweig. In dem für die Salzgewinnung nicht mehr benutzten Teil der Salinen befindet sich ein Salinenmuseum, in dem wir uns mit der Entwicklung der Salinen und der Lebensweise der Salzbauern durch die Jahrhunderte bekannt machen können. Die Salinen von Secovlje sind heute das grösste Küstenfeuchtgebiet (517 ha) und sind damit einer der bedeutendsten Orte für Nist- und Zugvögel. Die Vielfalt der Vogelarten ist hier viel größer als an anderen vergleichbaren Orten. Bis heute wurden 253 Vogelarten festgestellt. Aus diesem Grund wurden zuerst die Salinen zu einem Landschaftspark (im Jahr 1989) mit vier Naturschutzgebieten und später zu dem einzigen slowenischen Ramsar-Feuchtgebiet (1993) erklärt. Gleichzeitig sind die Salinen von größter Bedeutung für die Verbindung verschiedenster Ökosysteme, die alle Übergangsformen von Meeres-, Mischwasser-, Süßwasser- und Festlandökosystemen vereinen.

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